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Sonnenliege kaufen Schweiz 2026 — Pool, Terrasse & Balkon im Vergleich

Alu, Polyrattan oder Textilgewebe? Wir vergleichen Materialien, Verstellbarkeit und Preise — mit CHF-Angaben, Schweizer Anbietern und Pflege-Tipps für jede Saison.

CHF-Preise 2026 Schweizer Anbieter Materialvergleich Pool- und Balkongeeignet
Kurz & klar:

Für die Terrasse ist eine Aluminium-Sonnenliege (8–12 kg, pulverbeschichtet) die beste Wahl: leicht, rostfrei und für viele Saisons haltbar. Für den Pool empfiehlt sich ein Modell mit Textilbezug (Batyline oder Textoline) — das Gewebe wird nass nicht schwer und trocknet rasch. Für den Balkon zählt das Gewicht: Aluminium-Klappliegen (ab CHF 90) bleiben unter 10 kg und belasten die Tragstruktur nicht. Wichtig bei jeder Sonnenliege: mindestens 4 Verstellpositionen, eine Liegebreite von 55–70 cm und ein stabiler Arretierungsmechanismus. Preise in der Schweiz: Budget CHF 60–120, Mittelklasse CHF 120–350, Premium CHF 350–800+.

Sonnenliegen-Typen im Überblick

Nicht jede Liege passt zu jedem Einsatzort. Die sechs geläufigsten Bauformen haben je eigene Stärken:

Klassische Gartenliege mit verstellbarer Rückenlehne

Das häufigste Modell: ein festes Untergestell aus Aluminium, Stahl oder Holz, dazu eine klappbare Rückenlehne mit mehreren Rasten. Liegebreite typischerweise 58–75 cm, Länge 190–220 cm. Geeignet für Terrasse, Garten und Pool. Viele Modelle lassen sich stapeln (bis zu 6 Stück), was Platz spart. Preis ab CHF 100 (Alu, ohne Polster).

Stapelliege

Besonders praktisch, wenn mehrere Gäste gleichzeitig Platz nehmen sollen: Stapelliegen lassen sich platzsparend aufeinanderstapeln. Häufig aus Aluminium oder Polyrattan gefertigt, mit Textilbezug. Preis ab CHF 120 pro Stück; günstige Sets (2 Stück + Beistelltisch) ab CHF 200.

Strandliege

Leicht, klappbar und transportierbar — unter 4 kg ist für qualitativ gute Modelle realistisch. Meist aus Aluminium oder leichtem Stahlrohr mit Polyester- oder Oxford-Bespannung, keine dicken Polster. Faltbar auf ca. 90 × 40 × 10 cm für Transport und Lagerung. Verstellbarkeit oft nur 2–3 Positionen. Preis CHF 40–130.

Poolliege

Breiter, stabiler und häufig mit kleinen Rollen ausgestattet, damit die Liege sich auf dem Plattenbelag leicht verschieben lässt. Textilbezug (Batyline, Textoline) ist hier Standard: das Gewebe lässt Wasser ablaufen, anstatt es aufzusaugen. Kopfpolster aus Quick-Dry-Schaum mit wasserfestem Bezug. Preis CHF 180–600+.

Relaxliege / Schaukelliege

Ergonomisch geformte Liegen mit Wippmechanismus oder stufenlos verstellbarem Rücken bis in die Waagerechte. Oft auch als «Zero-Gravity»-Liege vermarktet: die Position entlastet den Rücken, weil Beine und Kopf auf gleicher Höhe liegen. Preis CHF 150–500.

Hängeliege

Zwischen zwei Pfosten, Bäumen oder einem freistehenden Gestell aufgehängt. Kein direkter Kontakt mit dem Boden, angenehme Schaukelbewegung. Nicht für Pool oder Balkon ohne stabiles Gestell geeignet. Traglast meist 120–200 kg. Preis ab CHF 60 (einfache Baumwolllliege) bis CHF 400 (Polyrattan-Hängestuhl mit Gestell).

Materialvergleich auf einen Blick

Die folgende Tabelle fasst die vier gebräuchlichsten Rahmenmaterialien zusammen. Die Angaben beziehen sich auf handelsübliche Qualitäten, nicht auf die absoluten Extremwerte:

Material Gewicht Wetterfest Pflege UV-Stabilität Preis CHF Stapelbar
Aluminium 8–13 kg Sehr gut Abwischen Hoch 100–600 Ja (bis 8×)
Polyrattan 11–18 kg Gut Bürste/Schlauch Mittel 80–400 Teils
Teakholz 18–30 kg Sehr gut Jährl. ölen Hoch 350–1'500 Nein
Textilen / Batyline 6–11 kg Sehr gut Abspritzen Sehr hoch 150–700 Ja
Kunststoff (PP/PVC) 5–10 kg Mittel Abwischen Niedrig 40–150 Ja (bis 6×)
Stahl (beschichtet) 12–22 kg Mittel Rost prüfen Mittel 60–250 Teils

Material — was hält Schweizer Wetter stand?

Die Schweiz bietet je nach Region sehr unterschiedliche Bedingungen: In der Waadt oder im Tessin sind Sonnenliegen von Mai bis Oktober im Einsatz; auf dem Mittelland ist der Sommer intensiv, aber kurz; in Berglagen kommen Frost und hohe UV-Strahlung hinzu. Kein Material ist in allen Punkten perfekt — hier eine ehrliche Einschätzung:

☁️ Aluminium

  • Rostet nicht, auch bei Chlorwasser
  • Pulverbeschichtung schützt vor Kratzern
  • Gewicht 8–13 kg — gut für Balkon
  • Leicht zu verschieben
  • Hält 10–15 Jahre mit minimaler Pflege
  • Im Sommer heiss — Fussende Metall prüfen
CHF 100–600

🌿 Polyrattan

  • Geflecht aus PE-Kunststoff über Alu-Rahmen
  • Optisch warm, viele Farben
  • UV-stabilisiert, aber nach 5–8 J. verblassend
  • Reinigung mit Bürste und Wasser
  • Risse im Geflecht = kaum reparierbar
  • Günstiger Einstieg für Garten
CHF 80–400

🪵 Teakholz

  • Natürliches Öl schützt gegen Feuchtigkeit
  • Jahrzehnte haltbar bei korrekter Pflege
  • Wird grau ohne Ölbehandlung (ästhetisch)
  • Schwer (18–30 kg) — ungeeignet für Balkon
  • FSC-Zertifikat auf Herkunft achten
  • Teuerste Option, aber wertstabil
CHF 350–1'500

🏊 Textilen / Batyline

  • PVC-beschichtetes Polyestergewebe
  • Trocknet in 20–30 Min. nach dem Nässwerden
  • Kein Polster nötig — Gewebe ist atmungsaktiv
  • Sehr UV-stabil (Helinox, Lafuma, Sieger)
  • Optimal für Poolrand
  • Ersatzgewebe erhältlich (langlebig)
CHF 150–700

🏭 Kunststoff (PP/PVC)

  • Sehr leicht und günstig
  • Verblasst nach 2–3 Saisons unter UV
  • Spröde bei Kälte unter −5 °C
  • Stapelbar, pflegeleicht
  • Für gelegentliche Nutzung ausreichend
  • Kurzfristige Nutzung / Ferienwohnung
CHF 40–150

🔧 Stahl

  • Günstig, aber schwer
  • Pulverbeschichtung schützt vor Rost
  • Bei Beschädigungen rosten Stellen durch
  • Nicht für Poolbereich empfohlen
  • Für trockene Terrasse mit Dach OK
  • Kaum noch empfehlenswert vs. Alu
CHF 60–250

Vier Kauftipps, die häufig übersehen werden

🎛️

Mindestens 4 Verstellpositionen

3 Rasten reichen nur zum Sitzen und Liegen. Für Lesen, Dösen und flaches Liegen brauchen Sie mindestens 4 Stufen. Stufenlose Modelle sind am komfortabelsten.

⚖️

Gewicht für Balkon prüfen

Schweizer Balkone müssen laut SIA 261 mindestens 200 kg/m² tragen. Eine Person (80 kg) + Liege (12 kg) + Tisch ergibt schnell 120 kg auf 0,8 m² — prüfen Sie Ihr Tragwerk.

🛡️

Schutzhülle von Anfang an

Eine atmungsaktive Schutzhülle (CHF 15–40) verlängert die Lebensdauer erheblich. Billige Plastikfolien stauen Feuchtigkeit — darauf achten, dass Luft zirkulieren kann.

🌧️

Polster bei Regen einräumen

Auch «wasserdichte» Polster sollten nicht dauerhaft nass bleiben — Schimmel bildet sich im Schaumkern. Ausnahme: Quick-Dry-Poolpolster, die in wenigen Stunden abtrocknen.

Polster und Auflagen — welche halten wirklich?

Der Polster macht oft den grössten Unterschied zwischen einer bequemen und einer unbequemen Sonnenliege. Die Wahl des Bezugsstoffs und der Füllung ist entscheidend:

Sunbrella-Stoff

Sunbrella ist ein Markenname für acrylbeschichtetes Gewebe, das seit Jahrzehnten im Marinebereich eingesetzt wird. Die Eigenschaften: nahezu 100 % UV-beständig (kein Verblassen nach mehreren Saisons), wasserabweisend dank Teflon-Beschichtung, aber nicht vollständig wasserdicht — bei längerem Regen dringt Wasser durch. Sunbrella-Polster können nach dem Nässwerden direkt auf der Liege getrocknet werden. Preis für hochwertige Polster ab CHF 40 pro Stück.

Olefin (Polypropylen)

Günstiger als Sunbrella, ebenfalls UV-stabil. Olefin-Fasern nehmen kaum Wasser auf und trocknen rasch. Nicht ganz so strapazierfähig wie Sunbrella bei intensiver Nutzung, aber für Privatgärten vollkommen ausreichend. Preis ab CHF 25 pro Polster.

Polyester

Das günstigste Material (ab CHF 15). Weich, aber UV-empfindlich — nach 2–3 Saisons sieht der Bezug meist verblasst aus. Für Balkone mit wenig direkter Sonne oder für gelegentliche Nutzung ausreichend.

Quick-Dry-Schaumkern

Standard bei guten Poolliegen: Der Schaumkern besteht aus offenzelligem Polyurethan, das Wasser schnell ablaufen lässt. Nach dem Schwimmbad oder einem Regenschauer ist das Polster innerhalb von 1–2 Stunden wieder trocken. Entscheidend: Der Bezug muss reissverscvhluss-abziehbar sein, damit der Kern trocknen kann. Preis ab CHF 50 pro Polster.

Achtung: «Wetterfest» auf der Verpackung bedeutet meist nur wasserabweisend, nicht wasserdicht. Lassen Sie Polster bei Dauerregen oder über Nacht grundsätzlich nicht draussen — ausser es handelt sich explizit um Quick-Dry-Pool-Polster.

Richtige Polsterstärke

5 cm Stärke ist Minimum für mehrstündiges Liegen, 8 cm ist komfortabel, 10–12 cm finden sich bei Premium-Loungeliegen. Sehr dicke Polster passen nicht mehr unter manche Schutzhüllen und sind schwerer zu lagern. Für Poolliegen ohne Polster (reiner Textilbezug) entfällt dieses Thema ganz.

Sonnenliege für den Pool — worauf es ankommt

Am Poolrand gelten andere Prioritäten als auf der Terrasse: Chlorwasser, Spritzwasser und nasse Badetücher sind alltäglich. Ein falsches Material oder der falsche Bezug kann die Liege nach einer Saison ruinieren.

Rahmen: Aluminium vor Polyrattan

Polyrattan verträgt gelegentliche Feuchtigkeit, aber nicht dauerndes Chlorwasser. Risse im Geflecht ermöglichen Feuchtigkeitseintritt in die Alu-Seele des Rahmens. Reines Aluminium ist am Pool klar die bessere Wahl: Der Rahmen korrodiert nicht, auch wenn er täglich nass wird.

Bezug: Textilien schlagen Polster

Batyline (Lafuma) und Textoline sind PVC-beschichtete Polyestergeflechte, die speziell für den Aussenbereich und den Pool entwickelt wurden. Das Gewebe liegt auf dem Rahmen gespannt — kein Polster nötig. Vorteile: schnelles Trocknen (20–30 Minuten), atmungsaktiv, angenehm auf der Haut, einfache Reinigung mit Wasser. Nachteil: kein Kuschelgefühl wie bei einem dicken Polster.

Rollen und Gewicht

Doppelrollen an der Fusslehne ermöglichen einfaches Verschieben auf glattem Plattenbelag, ohne die Liege anheben zu müssen. Für rauhen Untergrund (Kieseln, Holzdeck) sind grosse Rollen (5 cm Durchmesser) besser. Das Gesamtgewicht sollte 15 kg nicht überschreiten — sonst werden zwei Personen zum Rücken benötigt.

Kopfkissen

Wichtig beim Pool: das Kopfkissen sollte einen wasserfesten Bezug (PVC-beschichtet oder Nylon) und einen schnelltrocknenden Kern haben. Viele Hersteller bieten Ersatzkissen separat an — sinnvoll, weil Kissen schneller verschleissen als der Rahmen.

Pool-Checkliste

  • Rahmen: Aluminium (kein Stahl, kein Holz ohne Behandlung)
  • Bezug: Batyline, Textoline oder Quick-Dry-Polster
  • Rollen: Ja, mindestens 2 an der Fusslehne
  • Verstellbarkeit: 5–6 Positionen (flach bis aufrecht)
  • Kopfkissen: wasserfest, separat erhältlich
  • Reinigung: Schlauch + milder Reiniger, keine Hochdruckreiniger

Sonnenliege für Terrasse und Balkon

Balkon: Gewicht und Platzbedarf beachten

Schweizer Balkone sind nach SIA 261 für Wohngebäude auf mindestens 200 kg/m² Nutzlast ausgelegt. Das klingt grosszügig, ist aber schnell erreicht: Eine Person mit 80 kg, eine Liege mit 12 kg und ein Tisch mit 10 kg ergeben 102 kg — auf einer Fläche von möglicherweise weniger als 1 m². Deshalb gilt: Je leichter die Liege, desto besser. Aluminium-Klappliegen ab 7 kg sind für Balkone ideal; schwere Teakmodelle (25+ kg) sollten Sie meiden.

Beachten Sie auch den Platzbedarf: Eine ausgestreckte Sonnenliege misst 190–220 cm in der Länge. Auf einem Balkon unter 2,5 m Tiefe passt sie oft nicht vollständig ausgestreckt. Manche Modelle bieten eine verkürzte Version (175–185 cm), die auf kleinen Balkonen komfortabel Platz findet. Prüfen Sie ausserdem die Breite: 65–70 cm Liegefläche plus seitliche Armstützen ergeben eine Gesamtbreite von 70–80 cm.

Terrasse: mehr Spielraum

Auf einer Terrasse auf Bodenniveau oder einem Erdgeschoss-Balkon mit massiver Betondecke gelten kaum Traglastrestriktionen. Hier dürfen Sie grosszügiger wählen: breitere Liegen (70–80 cm Liegefläche), schwere Teak-Modelle oder Sets mit Beistelltisch. Entscheidend ist, dass der Untergrund eben ist — Polyrattan-Beine auf unebenem Pflaster können wackeln.

Klappliegen für die Winterlagerung

Klappbare Sonnenliegen lassen sich auf 40–60 cm Tiefe zusammenfalten und vertikal im Keller oder Wandschrank lagern. Das spart im Winter erheblich Platz. Nicht-faltbare Poolliegen benötigen hingegen eine horizontale Lagerfläche von gut 200 × 70 cm — mit übereinander gestapelten Modellen lässt sich das kompensieren.

Verstellbarkeit — worauf es ankommt

Die Rückenlehne ist das wichtigste bewegliche Element einer Sonnenliege. Qualität und Komfort des Arretierungsmechanismus entscheiden darüber, ob die Liege nach einer Saison noch so funktioniert wie am ersten Tag.

Anzahl der Positionen

Drei Positionen (aufrecht, halbschräg, flach) sind das Minimum. Fünf bis sechs Positionen erlauben feine Abstufungen — ideal für Menschen, die oft zwischen Lesen und Dösen wechseln. Stufenlos verstellbare Modelle (per Gasdruckfeder oder Seilzug) sind am komfortabelsten, aber auch teurer (ab CHF 200).

Arretierungsmechanismus

Günstige Modelle arretieren per Kunststoff-Rastnase, die sich durch Hochheben der Rückenlehne löst. Das funktioniert anfangs gut, lässt aber nach 2–3 Saisons nach. Besser sind Metallhaken oder Zahnstangen-Systeme aus Alu. Premium-Modelle von Lafuma oder Hartman verwenden Stahlseile oder Gasdruckfedern, die auch nach Jahren präzise reagieren.

Liegebreite

Die Liegefläche (nicht das Gesamtmass inkl. Armlehnen) ist entscheidend für den Komfort:

Fussstütze

Manche Modelle haben eine separate verstellbare Fussstütze, die sich unabhängig von der Rückenlehne einstellen lässt — ein Komfortmerkmal, das bei günstigen Modellen oft fehlt. Besonders praktisch für grosse Personen (über 185 cm), bei denen das Fussende sonst zu kurz ist.

Checkliste Verstellbarkeit

  • Mindestens 4 Rücken-Positionen (idealer Wert: 5–6 oder stufenlos)
  • Arretierungsmechanismus aus Metall oder Stahl, nicht aus Kunststoff
  • Liegeflächen-Breite mindestens 60 cm
  • Gesamtlänge mindestens 195 cm für Personen über 175 cm
  • Fussstütze separat verstellbar: Komfortvorteil, aber kein Muss

Sonnenliege kaufen — Anbieter in der Schweiz

Wo kaufen Schweizerinnen und Schweizer ihre Sonnenliegen? Preise, Sortiment und Service unterscheiden sich teils erheblich:

Galaxus / Digitec

Grösste Online-Auswahl, schnelle Lieferung (1–3 Tage). Viele Marken und Preisklassen. Preisvergleich mit Kundenbewertungen möglich.

Pfister

Schweizer Einrichtungshaus mit gutem Möbel- und Gartensortiment. Ausstellung in Filialen ermöglicht Probeliegen. Mittelklasse bis Premium.

Hornbach

Breites Baumarkt-Sortiment, Saisonware in grossen Mengen. Günstigste Einsteigermodelle ab CHF 50, auch Marken wie Sieger und Fischer Möbel.

Bauhaus

Ähnlich wie Hornbach, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Liefert auch nach Hause, Filialen in mehreren Kantonen.

Jumbo

Schweizer Bau- und Gartenfachmarkt, saisonal starkes Gartensortiment. Probeliegen in der Ausstellung, persönliche Beratung.

Migros Do-it+Garden

Gutes Budget-Sortiment, breite geografische Verfügbarkeit. Saisonware mit Migros-Garantie, unkomplizierte Rückgabe.

Manor

Warenhäuser in Stadtzentren, gutes Mittelklasse-Sortiment. Oft auch Restposten und Aktionen im Sommer.

Conforama

Günstigere Möbelkette, Saisonware im Frühling/Sommer. Breites Einstiegs-Sortiment, gut für Erstkäufe.

Ricardo.ch (gebraucht)

Gebrauchte Sonnenliegen oft zu 30–60 % unter Neupreis. Material vor Ort prüfen: Geflecht auf Risse, Polster auf Schimmel, Mechanismus auf Funktion.

Spezialhändler

Hartman, Lafuma, Sieger/Fischer Möbel: Diese Marken findet man bei Gartenmöbel-Fachhändlern (oft regional) oder direkt im Online-Shop der Marke.

Tipp: Sonnenliegen kaufen Sie am günstigsten im Frühjahr (März–April) oder im Herbst-Ausverkauf (August–September). Im Juli sind Saisonmodelle oft ausverkauft oder teurer.

Preise für Sonnenliegen in der Schweiz 2026

Die Preisspanne ist gross — von CHF 50 für eine einfache Klapp-Strandliege bis CHF 1'500+ für eine Designer-Teakliege. Hier ein realistischer Überblick nach Klassen:

Einstieg — CHF 50–120
Kunststoff oder einfaches Stahl-Alu-Rohr, 2–3 Positionen, ohne Polster. Strandliegen, einfache Klappliegen. Hält 1–3 Saisons.
CHF 50–120
Mittelklasse — CHF 120–350
Aluminium- oder Polyrattan-Rahmen, 4–6 Positionen, oft mit Polster oder Textilbezug. Markennamen wie Sieger, Hartman Einstieg. Hält 5–10 Jahre.
CHF 120–350
Gehoben — CHF 350–700
Hochwertige Alu-Poolliegen mit Batyline/Textoline, Lafuma Piur/Ulax, Hartman Mittelklasse, breite Liegefläche (65–75 cm), Ersatzteile verfügbar.
CHF 350–700
Premium — CHF 700–1'500+
Teak FSC-zertifiziert, Designer-Poolliegen (Dedon, Rodi, Gloster), stufenlose Verstellung, 20+ Jahre Lebensdauer. Für Gärten mit langfristiger Nutzung.
CHF 700–1'500+

Marken im Überblick

Lafuma (FR): Spezialist für Batyline-Textilliegen, stufenlose Verstellung (Modell Piur, Ulax), sehr gute Qualität/Preis-Relation ab CHF 250. Ersatzgewebe erhältlich.

Hartman (NL): Umfangreiches Sortiment von Budget bis Premium, gute Alu-Pulverbeschichtung, Modelle stapelbar. Ab CHF 150.

Sieger / Fischer Möbel (DE): Deutsche Qualität, erhältlich in Hornbach und Bauhaus Schweiz, robuste Textilbezüge, ab CHF 200.

Kettler (DE): Bewährte Mittelklasse, Alu-Rahmen mit Textilengewebe, ab CHF 180 bei Schweizer Fachhändlern.

Dedon, Gloster (INT): Designermarken im Premium-Segment, oft über Einrichtungsstudios oder direkte Webshops beziehbar, ab CHF 900.

Pflege und Winterlagerung — Saison sauber abschliessen

Wer seine Sonnenliege richtig pflegt, verlängert die Lebensdauer deutlich. Die Massnahmen unterscheiden sich je nach Material:

Aluminium

Saisonende: Liege mit feuchtem Tuch abwischen, für schwierige Stellen (Gelenke, Schrauben) eine weiche Bürste verwenden. Kalten Seifenwasser reicht vollständig. Nicht scheuern — Pulverbeschichtung ist empfindlich gegenüber Stahlwolle oder Scheuerschwämmen. Die Liege kann draussen überwintern, wenn eine atmungsaktive Schutzhülle sie schützt. Frost schadet Aluminium nicht.

Polyrattan

Mit Wasserschlauch abspritzen, hartnäckigen Schmutz mit weicher Bürste und Seifenwasser lösen. Nicht mit Hochdruckreiniger bearbeiten — das drückt Wasser in die Geflecht-Hohlräume. Schutzhülle empfohlen; das Material verträgt Frost problemlos, aber Sonneneinstrahlung im Winter trocknet das Geflecht aus und begünstigt Risse.

Teakholz

Am Ende der Saison mit Teak-Öl (FSC-verträgliches Holzöl) einreiben — das verhindert Austrocknung und Grauverfärbung. Alternativ können Sie die natürliche Vergrauung zulassen: Teak wird dadurch nicht geschädigt, nur optisch grauer. Holzliegen im Keller oder in der Garage überwintern; Frost und Regen beschleunigen das Vergrauen und können Risse verursachen.

Textilbezüge (Batyline, Textoline)

Mit Wasserschlauch abspritzen und trocknen lassen. Für hartnäckige Flecken (Sonnencreme, Pollen): milder Reiniger mit weicher Bürste. Keine Bleichmittel — sie greifen die UV-Schutz-Beschichtung an. Das Gewebe kann draussen überwintern; bei Schnee empfiehlt sich eine Schutzhülle, um Wasserstau im Gewebe zu vermeiden.

Polster

Polster grundsätzlich in einem trockenen Keller oder der Garage überwintern. Loser Schmutz: ausbürsten. Abziehbare Bezüge: in der Waschmaschine bei 30 °C waschen, nicht im Trockner (Schrumpfgefahr). Kernschäume aus dem Bezug nehmen und separat aufhängen, damit beide Teile vollständig trocknen — sonst entsteht Schimmel. Polster niemals in Plastikfolie einwickeln; feuchte Umgebung führt zu Schimmelbefall.

Winterlager

Häufige Fragen zur Sonnenliege

Aluminium oder Polyrattan — was ist die bessere Wahl?

Aluminium ist leichter, rostfreier und langlebiger als Polyrattan. Für den Pool ist Alu klar besser, weil Chlorwasser dem Geflecht langfristig schadet. Für die Terrasse sind beide Optionen geeignet — Polyrattan wirkt optisch wärmer und ist günstiger.

Polyrattan-Sonnenliegene sollten Sie nach 5–8 Jahren austauschen, weil das Geflecht unter UV-Einwirkung spröde wird und reisst. Alu-Modelle halten mit guter Pflege 15 Jahre und länger.

  • Pool: Aluminium mit Textilbezug (Batyline/Textoline)
  • Terrasse/Garten: Aluminium oder Polyrattan, je nach Optikwunsch
  • Balkon: Aluminium (leichter), am besten klappbar
Welche Polster halten das Schweizer Wetter aus?

Schweizer Sommer bringen intensive UV-Strahlung, Gewitterregen und manchmal kühle Nächte. Sunbrella-Stoff und Olefin-Bezüge überstehen diese Bedingungen am besten: sie verblassen kaum, sind wasserabweisend und lassen sich leicht reinigen.

Polyester-Billigpolster sehen nach 2 Saisons meist verblichen aus. Wichtiger Hinweis: Kein Bezugsstoff hält dauerndes Nassliegen schadlos — bei Landregen Polster immer einräumen. Ausnahme: Quick-Dry-Poolpolster mit offenporigem Schaumkern, die für kurze Nässephasen ausgelegt sind.

Wie viele Verstellpositionen brauche ich wirklich?

Vier Positionen sind das praktische Minimum für alle, die auf ihrer Liege lesen, dösen und schlafen möchten. Mit 3 Positionen fehlt oft die Mittelstellung für entspanntes Lesen.

Stufenlose Verstellung (per Gasdruckfeder) ist am komfortabelsten, weil Sie die Rückenlehne auf genau den gewünschten Winkel bringen — ohne mit Rasten zu kämpfen. Diese Modelle kosten ab CHF 200, sind aber langlebiger, weil der Mechanismus weniger Einzelteile hat, die brechen können.

Achten Sie auch auf den Arretierungsmechanismus: Modelle mit Metallhaken oder Zahnstange (Alu/Stahl) sind langlebiger als Kunststoff-Rastnasen.

Was ist der Unterschied zwischen Strandliege und Poolliege?

Strandliegen sind leichter (unter 5 kg), klappbar und für den Transport optimiert — für Freibad, Camping oder die Wiese. Sie haben meist 2–3 Verstellpositionen und keinen oder einen sehr dünnen Polster.

Poolliegen sind schwerer und breiter (65–80 cm Liegefläche), stabiler und häufig mit Rollen zum Verschieben ausgestattet. Sie sind für den dauerhaften Einsatz am Poolrand gedacht, haben 5–6 Verstellpositionen und einen wasserfesten Textilbezug. Preis: Strandliege ab CHF 40, Poolliege ab CHF 180.

Für einen privaten Gartenpool empfehlen wir klar die Poolliege — die Mehrkosten amortisieren sich durch die längere Lebensdauer und den Komfortgewinn innerhalb einer Saison.

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