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Wer schreibt aban news

Ich bin Aban. Hier ist die etwas längere Version — warum dieser Newsletter, wie ich arbeite, was ich glaube und woran du mich messen kannst. Wenn du nur fünf Minuten hast: scroll bis ganz unten zu „Was ich glaube" und du hast den Kern.

Aban's Story

Ich bin Aban — Solopreneur in der Schweiz, arbeite seit ungefähr drei Jahren mit KI-Tools im Alltag. Für Texte, Recherche, Automation, manchmal auch nur um eine schnelle Mail-Übersetzung zu kriegen, die nicht nach Google Translate klingt. Mein bürgerlicher Name ist Allen Chour — Aban ist mein Schreibname, kurz, einprägsam, kein generisches „AI Daily".

Was mich genervt hat: jeden Morgen durch zwölf verschiedene Newsletter, LinkedIn-Posts und Reddit-Threads zu scrollen, um die paar wirklich relevanten Updates zu finden. Die meisten deutschen AI-Newsletter sind wöchentlich (zu langsam für den Markt-Takt) oder voll mit Marketing-Sprech (zu Hype, zu wenig Substanz). Die englischen Daily-Newsletter gibt es zwar, aber dann zahlst du Übersetzungs-Friction plus US-Tool-Fokus — und für einen DACH-Solopreneur ist es einfach nicht das gleiche, ob ein Tool in San Francisco gehyped wird oder ob es in Köln tatsächlich DSGVO-konform laufen kann.

Also baue ich aban news: Mo bis Fr morgens, 3 bis 5 Minuten Lesezeit, die wichtigsten KI-News, ehrlich kuratiert, mit konkretem Use-Case für Selbstständige und Marketer im DACH-Raum. Kein Hype. Keine Floskeln. Keine Massenanrede. Wie ein Kumpel, der dir beim Kaffee erklärt, was diese Woche wirklich passiert ist — und auch sagt, wenn etwas überschätzt wird.

Ich hab das nicht gestartet, weil ich Newsletter-Founder werden wollte. Ich hab es gestartet, weil ich das, was ich selbst lesen wollte, nirgendwo gefunden habe. Wenn du das auch erkennst — willkommen.

Warum ich das mache — das Anti-Hype-Manifest

Hier ist die Lage: der deutschsprachige AI-Markt wird täglich mit Übersetzungen englischer Hype-Posts geflutet. „Diese KI ändert alles!" — drei Wochen später ändert sie nichts. „Bahnbrechender Quantensprung!" — am Ende ist es ein kleines Modell-Update. „Synergie zwischen KI und Vertrieb!" — am Ende ist es ein Zapier-Hack mit zwei Schritten.

Das Problem ist nicht, dass Übersetzungen schlecht sind. Das Problem ist, dass dabei der Kontext fehlt. Was bedeutet ein neues Anthropic-Modell für einen Steuerberater in Linz? Wie lässt sich ein US-Startup-Tool DSGVO-konform in Hamburg einsetzen? Was kostet das in Euro, nicht in Dollar, und gibt es eine EU-gehostete Alternative? Diese Fragen stellt niemand, weil sie unsexy sind — und genau deshalb stellt sie aban news.

Anti-Hype bedeutet nicht Pessimismus. Ich glaub an KI. Ich nutz die Tools täglich. Was ich nicht glaub: dass jeder Release ein Erdbeben ist, dass jedes Tool dein Leben ändert, dass schneller immer besser ist. Anti-Hype heißt: ich sag dir, was funktioniert, was überschätzt wird und was du getrost ignorieren kannst. Auch wenn der Anbieter Sponsor ist — dann sag ich es eben gegen die eigene Mahlzeit.

Das ist auch ein Vertriebsargument für DACH. Wir hier oben sind skeptisch von Natur aus. Wir kaufen nicht den lautesten Pitch, wir kaufen das, was am Donnerstag um 14 Uhr im Audit nicht in die Luft fliegt. aban news schreibt für diese Skepsis, nicht dagegen.

Wie ich arbeite

Ein typischer Aban-Werktag — falls dich interessiert, wo deine Mail um 07:00 herkommt.

06:00 — RSS-Check & Triage

Make.com hat über Nacht 5 Hauptquellen plus Aggregatoren durchgescannt und mir die Top-Items in eine Notion-Inbox gelegt. Ich gehe drüber, markiere drei bis fünf News, die wirklich was bedeuten — der Rest fliegt raus.

07:00 — Schreiben

Claude schreibt den Entwurf basierend auf meinen markierten News plus Aban-Voice-Prompt. Ich gehe drüber: kürze, schärfe, schreibe Sätze um, die zu Hype klingen. Dauert je nach Lage 30-60 Minuten.

08:00 — Versand

Forbidden-Phrases-Check läuft automatisch (Regex auf alle Hype-Wörter), dann Final-Read, dann raus. Ziel ist 06:30 — realistisch landet die Mail zwischen 06:15 und 07:00 bei dir.

09:00+ — Antworten & Bauen

Jede Reply liest und beantwortet Aban selbst, meist innerhalb des Werktags. Danach: was sonst gerade ansteht — Sponsoring-Pitches, Founding-Member-Onboarding, Roadmap-Themen.

Tool-Stack

Falls dich interessiert, mit was ich täglich arbeite — hier ist die ehrliche Liste:

  • Anthropic Claude Sonnet 4.7 — Entwurf-LLM. Nicht aus Religion, sondern weil es für deutsche Texte und Anti-Hype-Tonalität zuverlässiger ist als die Alternativen. Wird regelmäßig re-evaluiert.
  • Make.com — Pipeline-Orchestrator. RSS-Sammlung, Claude-Calls, Forbidden-Phrases-Check, Versand-Trigger. Visuell genug, dass ich nicht jeden Schritt selbst coden muss.
  • Notion — Redaktions-Inbox, Topic-Pipeline, Quellen-Verzeichnis. Nichts Komplexes, einfach zwei Datenbanken.
  • Granola — Meeting-Notes (für Sponsor-Calls, Subscriber-Interviews). Schreibt automatisch mit, ich kann zuhören.
  • Cap.so — Screen-Recordings, wenn ich ein Tool teste und es im Newsletter zeigen will.
  • Raycast — alles, was an Tastatur-Shortcuts geht. Spart eine erstaunliche Menge Klicks pro Tag.
  • Plausible — Website-Analytics ohne Cookies, ohne Tracking-Pixel, DSGVO-konform out of the box.

Recherche-Routine

Fünf deutsche Hauptquellen werden täglich gescannt: Trending Topics, t3n, Heise, BasicThinking, AlgorithmWatch. Plus englische Primärquellen (Anthropic Blog, OpenAI Releases, Hugging Face) für Original-Releases. Plus Reddit r/LocalLLaMA und ein paar ausgewählte Twitter-Threads für Community-Signal. Aggregator-Logik: was an drei oder mehr Stellen auftaucht, ist meistens echtes Signal. Was nur einmal genannt wird, ist meistens PR-Push.

Jede Behauptung im Newsletter ist verlinkt — wenn ich keine Quelle finde, schreib ich das auch („Behauptung von X, kein unabhängiger Beleg verfügbar").

Was ich glaube

Sieben Brand-Promises. Wenn ich gegen eines davon verstoße — antworte auf eine Mail und sag mir Bescheid.

1. Kein Hype

Wenn ein Tool nichts taugt, sag ich das. Wenn ein Release überschätzt wird, sag ich das. Wenn der Anbieter Sponsor ist und das Produkt schwach — Sponsor-Vertrag schützt nicht vor ehrlichem Review.

2. Quellen verlinkt

Jede Behauptung verlinkt zur Primärquelle. Kein Recycling von Pressemitteilungen ohne Original-Check. Wenn ich nur die PR-Mail gelesen hab, steht das im Newsletter explizit dabei.

3. 1-Klick-Unsubscribe

Ein Klick im Mail-Footer und du bist raus. Keine Zwischen-Seite, kein Pop-up, kein „bist du sicher?" — echtes 1 Klick.

4. Mo bis Fr ohne Skip

Auch an ruhigen Tagen kommt eine Mail. Kürzer, mit einem Workflow-Tipp oder einer ehrlichen Branchen-Beobachtung. Aber kein Skip, sonst ist die Daily nichts wert.

5. DSGVO ohne Tricks

Double-Opt-In, kein Tracking-Pixel, kein Link-Tracker, kein Daten-Verkauf. AVV auf Anfrage. Wenn ein US-Subprocessor eingesetzt wird, steht das transparent in der Datenschutzerklärung.

6. Eigene Meinung sichtbar

Ein Newsletter ohne eigene Meinung ist ein RSS-Feed mit Ego-Problem. Ich schreib was ich denke — auch wenn es unbequem ist. Du musst nicht zustimmen, aber du weißt immer, wo Aban steht.

7. Respekt vor deiner Inbox-Zeit

3-5 Minuten Lesezeit, gemessen an realer Lesegeschwindigkeit. Wenn eine Ausgabe drüber kommt, hab ich gepatzt. Lieber 3 Minuten Substanz als 5 Minuten Lückenfüller.

Verbinde dich

Der beste Weg: antworte auf eine Newsletter-Mail. Aban liest und beantwortet jede Antwort selbst.

E-Mail (bester Kanal)

Wenn du den Newsletter abonniert hast: antworte auf irgendeine Mail. Reply-To geht direkt an Aban. Antwortzeit meistens unter einem Werktag.

→ hallo@abannews.com

LinkedIn

Für längere Diskussionen oder berufliches Connecting. Folgen und mitlesen ist okay, Connection-Requests beantworte ich, wenn eine Nachricht dabei ist.

→ linkedin.com/in/allengchour

(Profil-Link wird aktualisiert sobald LinkedIn-Setup für aban news abgeschlossen ist.)

X (Twitter)

Knapper, witziger, Hot-Takes. Tagsüber sporadisch aktiv, kein Anspruch auf Vollständigkeit. Für DMs lieber Mail.

→ x.com/abannews

Antwort-Versprechen

Jede Mail an hallo@abannews.com wird von Aban gelesen und beantwortet — meistens innerhalb eines Werktags. Keine Auto-Responder, keine Standard-Antworten, keine Customer-Service-Templates. Wenn du mir schreibst, antworte ich dir.

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